Ein Netz ist alles, was zusammen verbunden ist: ein Pin, die Verbindungen und Labels daran und später die Leiterbahnen. Eine Netzklasse gibt einer Gruppe von Netzen dieselbe Bahnbreite und denselben Abstand.
Warum die Breite zählt#
Eine Leiterbahn ist ein dünner Kupferstreifen. Je mehr Strom sie führt, desto wärmer wird sie, deshalb müssen Versorgungsbahnen breiter sein als Signalbahnen. Faustregel für das übliche 1 oz Kupfer:
| Strom | Bahnbreite |
|---|---|
| Signale | 0.2–0.25 mm |
| 1 A | 0.3 mm |
| 2 A | 0.8 mm |
| 3 A | 1.4 mm |
Masse macht man am besten als Fläche, nicht als Bahn. Die ganze Tabelle und die Begründung stehen unter Leiterbahnbreite.
Vorschläge#
Nach PCB aktualisieren schätzt die App den Strom jedes Netzes aus den Bauteilen daran (USB-C, Regler, MOSFETs, LED-Stecker…) und schlägt Klassen wie Power_2A vor. Die Karte öffnet sich von selbst, wenn es etwas vorzuschlagen gibt. Übernehmen ändert alle in einem Widerrufschritt; Nicht jetzt behält deine Einstellungen.

Vorschläge verbreitern Bahnen nur und rühren nie ein Netz an, das du selbst zugeordnet hast.
Klassen selbst einstellen#
Öffne Platine einrichten in der PCB-Spalte und den Reiter Netzklassen. Jede Klasse hat eine Breite und einen Abstand; Netze ordnest du per Name einer Klasse zu. Versorgungsnetze wie VCC, 5V, 3V3 und VBAT kommen in Power, wenn du nichts anderes wählst. Neue Bahnen nehmen die Breite ihres Netzes; der Inspektor einer ausgewählten Bahn zeigt den Vorschlag für ihr Netz.
Paare gleicher Länge#
USB-Datenleitungen (D+ und D−) sollen zusammen laufen und etwa gleich lang sein. Der Inspektor warnt, wenn ein Paar abweicht, und Regeln prüfen zeigt es als Warnung. Bei einer USB-Tastatur oder einer Sensorplatine ist das gutmütig; führe die beiden Bahnen nebeneinander.
Weiter: Bestellen bei JLCPCB.