Was sie macht#
Eine Ferritperle wird in Ohm bei 100 MHz angegeben (hier 120 Ω). Bei Gleichstrom hat sie wenige Zehntel Ohm, der Versorgungsstrom kommt also durch; bei hohen Frequenzen wandelt sie Störungen in Wärme um. Mit nachfolgenden Kondensatoren nach Masse bildet sie einen Tiefpass zwischen einer verrauschten und einer ruhigen Versorgungsschiene.
Auswahl#
- Nennstrom über dem Laststrom (BLM18PG121SN1D: 2 A).
- Gleichstromwiderstand so niedrig, dass der Spannungsabfall keine Rolle spielt.
Stolperfallen#
- Kein Allheilmittel. Ferritperlen können mit den Kondensatoren in Resonanz geraten und Störungen bei einer bestimmten Frequenz verschlimmern. Setz eine dort ein, wo ein Datenblatt sie verlangt, nicht überall.
- Keine Ferritperle im Leistungspfad eines Buck-Wandlers, außer das Datenblatt sagt es.
Footprint#
0603 (C14709, Basic Part).